In einem meiner vorherigen Beiträge habe ich ja schön beschrieben, daß ich im Chaos lebe und das ändern will. Schritt für Schritt und in meinem eigenen Tempo. Diverse schlaue Ratschläge helfen bei mir nämlich nicht. Deswegen werde ich einfach ein eigenes Programm für mich entwickeln – das Projekt „Schwarzer Honig“… NICHT FRAGEN !! ;-))))
Aus diesem Grund stelle ich mir immer wieder die Frage, was ich persönlich eigentlich wirklich brauche. Ich glaube, da liegt nämlich der Casus Knack(t)us…
Zu diesem Zweck habe ich mir eine kleine Tabelle angelegt, diese wird ständig erweitert/geändert. Ich will kennzeichnen, was für Bedürfnisse schon erfüllt sind, welche überhaupt nicht erfüllt sind und welche nur teilweise erfüllt sind.
Angelehnt ist diese Tabelle ein wenig an der Maslowschen Bedürfnispyramide.
Ich habe bis jetzt folgende Kategorien:
– Grundbedürfnisse/Allgemeines – z. B. ausreichender Wohnraum, Einkommen, Nahrung, Schlaf…
– Medikamente – z. B. meine Asthmamedikamente…
– Kleidung – z. B. die Grundausstattung plus Extras einzeln aufgeführt…
– Körperpflege – z. B. die Grundausstattung plus Extras einzeln aufgeführt…
– Seelenleben – z. B. Familie, Freunde, Liebe…
– Persönlichkeitsentwicklung – z. B. Selbstreflexion, Erkenntnisse gewinnen…
– Geistige Nahrung – z. B. Bücher, Zeitschriften, Weiterbildung, Wissen ansammeln, geistiger Austausch…
– Interne Freizeit – z. B. Fernsehen, Internet, DVDs, Musik…
– Externe Freizeit – z. B. Konzerte, Märkte, auswärts essen…
– Sonstiges – alles andere…
Ein weiteres großes Thema wird auch die Schuldenbereinigung sein…
Die einzelnen Punkte unter den Kategorien kann man dann noch weiter unterteilen. Bei „Freunde“ zum Beispiel könnte man Namen nennen. Oder Tätigkeiten, die man gerne mit ihnen macht… Usw. Ich weiß noch nicht so recht, wie und ob ich das machen werde.
Mein Ziel ist es, ganz genau zu wissen, was ich eigentlich wirklich brauche/möchte, damit ich mich wohlfühle.
Ich fühle mich nämlich schon seit sehr langer Zeit nicht mehr wohl. Und ich denke, dann kann man schrittweise mit den Änderungen ansetzen. Sei es entrümpeln/aufräumen oder auch abnehmen.
Vorher hat das ja gar keinen Sinn.
Ich stelle auch immer wieder fest, daß ich mich eigentlich noch nie so richtig um meine Bedürfnisse gekümmert habe. Hier und da stille ich zwar ein paar, aber so richtig zufrieden macht einen das nicht. Einige Grundbedürfnisse sind nämlich zum Beispiel gar nicht vorhanden.
Und am meisten kümmere ich mich wohl um anderer Leute Wohlbefinden anstatt um mein eigenes. Das ist zwar auch sehr schön und macht mich auch sehr beliebt, aber manchmal bleibe ich dabei mehr oder weniger auf der Strecke. Und leider habe ich auch niemanden, der sich extrem um MEIN Wohlbefinden kümmern würde. Dann wäre das ja einigermaßen ausgeglichen.
Was haltet ihr von meinem Projekt? 🙂
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