Ich kann nicht mehr. Ich mag nicht mehr. Und es wird immer schlimmer. Der Teig meines Lebens wird immer zäher und klebriger. Keinen Schritt kann ich mehr tun. Bleibe im Morast stecken. Versinke im Sumpf meiner eigenen Träume. Diese Sinnlosigkeit meines Daseins bringt mich um. Ich wälze mich in meinem Schmerz und sehe aus wie ein paniertes Steak. Fertig zum Braten in der Hölle. Zum ewigen Schmoren im eigenen Saft. Mein Kopf schmerzt. Mein Geist zerbricht. Mein Herz zittert. Meine Seele brennt. Wie Lava fließt sie durch meine Hände und hinterläßt blutrote Zeilen auf dem Papier. Doch kein geschriebenes Wort könnte je ausdrücken, wie ich mich fühle. Mein Blut rauscht in meinen Ohren, meine Vergangenheit zieht an mir vorbei. Fetzen von schönen Momenten. Von traurigen. Von elendigen. Wann hört das auf. Wo soll ich hin. Meine Zukunft steht in den Sternen. Aber ich kann sie sehen. Ich kann sie sehen. Aber sie ist noch weit entfernt. Der Schmerz frißt mich auf. Kein Weg zurück. Ich kann nicht mehr zurück. Wir sind zu weit gegangen.
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